Gemälde - Ausstellung für Bolivien

Kunst will helfen. Eine erfolgreiche Ausstellung

Am 4. Dezember 2016 endete die Gemäldeausstellung zu Gunsten der Kardinal-Maurer-Gesellschaft. Die weit über Püttlingen hinaus bekannten Künstler Eva-Maria Scherer und Engelbert Stein, haben Werke aus ihrem Fundus für die gute Sache zur Verfügung gestellt. Ein interessiertes Publikum konnte während der zweiwöchigen Ausstellung aus der Vielzahl der Gemälde einen tiefen Eindruck über die " Handschrift " der Künstler bekommen. Mit insgesamt 30 verkauften Bildern, überwiegend Aquarelle, war diese Veranstaltung ein voller Erfolg. Die Kardinal-Maurer-Gesellschaft hat daher guten Grund den beiden Künstlern hiefür herzlich zu danken. Dank aber auch den Käufern der Bilder, durch deren Erwerb die Aufgaben der Gesellschaft gefördert und unterstützt wurden. Gleichermaßen Dank gebührt auch der Stadt Püttlingen und den Mitarbeitern des Kulturamtes für die vorbildliche Organisation und Unterstützung des Projektes.
Fazit: Kunst hat geholfen.
Die Kardinal-Maurer-Gesellschaft wünscht allen Mitgliedern und Förderern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

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Die Kultur der Anden in Püttlingen
- Konzert der bolivianischen Gruppe " Los Masis " -
Los Masis - Püttlingen - 2015
Am Mittwoch, dem 10.06.2015 fand, auf Einladung der Kardinal-Maurer-Gesellschaft Püttlingen, ein Konzert der bolivianischen Gruppe " Los Masis „ in der Klosterkirche Hl. Kreuz statt.
Die Musiker boten ihrem begeisterten Publikum ein Feuerwerk musikalischer und tänzerischer Darbietungen aus ihrer Heimat . Im ersten Teil unter dem Titel „Pachamama Kausay Pujyu“-Mutter Erde Lebensquelle - erlebten die Zuhörer neben typischen Volksliedern, die an Festen gesungen werden, auch perfekt vorgetragene Soli auf der Charango oder getragene Stücke auf der Panflöte. Ein Tanz mit dreihörnigen Teufelsmasken, der die spanischen Eroberer auf die Schippe nahm, führte zu begeistertem Applaus.
Im zweiten Teil unter dem Titel " Pachamamawan Sumaj Kausay" - Leben im Gleichgewicht mit Mutter Erde - reichte das Repertoire von " der Rückkehr der Inkas" über Liebeslieder bis zur musikalischen Darstellung des Teufels.
Quer durch das Konzert gelang es der Gruppe immer wieder, das Publikum, z. B. durch rhythmisches Klatschen mit einzubinden, so dass der Funke von den Musikern zum Publikum übersprang. Das dankte den Vortragenden zum Schluss mit stehendem Applaus.
Bleibt zu hoffen, dass es nicht wieder sechs Jahre dauert bis diese mitreißenden Musiker die Heimat "ihres" Kardinal Maurers wieder besuchen.

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20 Jahre Kardinal-Maurer-Gesellschaft
Kirchenchor gab Konzert zum 20-jährigen Bestehen
Photo: Klaus Petri
Der Kirchenchor St. Sebastian, Musiker und Solisten brachten am Sonntag den "Köllertaler Dom" zum Schwingen. Redaktion SZ - von Andreas Lang - 30.09.2014
Begeisterten Applaus ernteten der Kirchenchor, das Orchester der Püttlinger Musikschule und Solisten, als sie Charles Gounods Cäcilien-Messe in der Püttlinger Pfarrkirche St. Sebastian vortrugen.
Ist eine Messe nach der Schutzheiligen für Kirchenmusik benannt, dann haben die Zuhörer ganz besonderen Erwartungen in das, was da vorgetragen wird. Das vermutete auch Hans-Walter Bremerich, Vorsitzender der Püttlinger Kardinal-Maurer-Gesellschaft. Die Gesellschaft feierte am Sonntagabend ihr 20-jähriges Bestehen mit einem Festkonzert, das der Kirchenchor St. Sebastian der Gesellschaft geschenkt hat. Der Chor, das Orchester der Musikschule Püttlingen, Mitglieder des Staatsorchesters, Sopranistin Alice Münz, Tenor Chang Kyulim und Bass Stefan Röttig trugen die von Charles Gounod komponierte Cäcilien-Messe im "Köllertaler Dom" vor.
"Ich wünsche Ihnen, dass sich alle Ihre Erwartungen erfüllen", so eröffnete Bremerich den Abend – ehe die Musiker loslegten. Schon zum Kyrie wird klar, dass an diesem Abend niemand enttäuscht das Kirchenschiff verlassen wird. Das starke Orchester gibt das Thema vor, der nicht minder stark besetzte gemischte Chor nimmt das Thema auf und singt zunächst einmal alleine. Dann setzen die Instrumentalisten wieder ein, und während Chor und Orchester ihr "Kyrie elaison" immer weiter anschwellen lassen, stimmen auch die Gesangs-Solisten mit ein. Bis schließlich das ganze Kirchengewölbe in der lautstarken Musik schwingt.
Keine Frage, in der Vorbereitung und jetzt beim Konzert haben Orchesterleiter Motonobu Futokuchi und Chordirektor Claus Bär als Gesamtleitender gute Arbeit geleistet und mit ihren Klangkörpern viele Stimmungen aus dem Werk herausgearbeitet. Das findet auch im Gloria seine Fortsetzung und im Agnus Dei schlägt die Stunde der Solisten. Ihre Aufgabe: Die erweiterten Passagen des liturgischen Textes im Alleingang vorzutragen.
Die Püttlinger Kardinal-Maurer-Gesellschaft sorgt seit 20 Jahren dafür, dass sich arme Familien in Bolivien mit Hilfe eines zinslosen Darlehens ein Haus bauen können – der Kontakt stammt aus der Zeit, als Joseph Clemens Maurer, berühmter Sohn der Stadt Püttlingen, Kardinal der bolivianischen Diözese Sucre war.
Zurück zum Konzert, bei dem die hohen Erwartungen offensichtlich voll und ganz erfüllt wurden. Das belegte der lautstarke und anhaltende Applaus zum Finale.

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20 Jahre Kardinal-Maurer-Gesellschaft
Fest Kreuzerhöhung 2014
Zum "Fest Kreuzerhöhung" kamen am Sonntag, dem 14.09.2014, zahlreiche Besucher nach Püttlingen. Die katholische Feier geht auf die römische Kaiserin-Mutter Helena zurück, die, einer frommen Legende zufolge, das Originalkreuz von Jesus Christus wieder entdeckt hat und fortan "erhöhen", also bei feierlichen Anlässen hochhalten, ließ. An der Kreuzkapelle in Püttlingen wurde "Kreuzerhöhung" in früheren Zeiten traditionsgemäß als Bergmannsfest gefeiert, geriet aber in Vergessenheit. Es war die Kardinal-Maurer-Gesellschaft (KMG), die das Fest vor 20 Jahren wieder belebte.
Aus Bolivien war Pater Otto Strauß, der Koordinator in Sucre, angereist. Außerdem durften wir Pfarrer Werner Demmel begrüßen, der das deutsche Pilgerzentrum in Rom leitet. Die KMG hat ihren Sitz im Kloster Heilig Kreuz, und hier feiert sie jedes Jahr mit der Pfarrgemeinde St. Sebastian und den Schwestern des Klosters um den 14. September "Kreuzerhöhung". Unterstützt wird sie von den beiden Bergmannsvereinen Püttlingen und Köllerbach, die sich zu diesem Anlass in historischer Tracht die Ehre geben.
Der Tag begann mit einer Prozession von der Püttlinger Pfarrkirche St. Sebastian zur Kreuzkapelle. Dort zelebrierten Pfarrer Hans Maria Thull, Pater Otto Strauß, Pater Sergio Fernandez, Pfarrer Werner Demmel, Pastor Willi Heckmann, Diakon Reimund Franz und Diakon Patrick Winter die Messe. Danach übernahm die Stadtkapelle den musikalischen Aufgalopp zum Fest. Auch der Kirchenchor unter der Leitung von Claus Bär umrahmte die Veranstaltung.
Die Schirmherrin Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer sprach ein Grußwort und überreichte einen Scheck an den Verein.
Die Besucher wurden u. A. mit Schweineschnitzeln, Kartoffeln und Salat bewirtet und konnten sich am reichhaltigen Kuchenbuffet gütlich tun. Dieses Jahr saßen Jung und Alt bei angenehmen Temperaturen vor und im Kloster zusammen.
Gegen Abend brach Pater Otto Strauß wieder nach Bolivien auf. Im Gepäck hatte er einen 10.000,00 Euroscheck vom Verein.
Der Gewinn des Festes dient der Bolivienhilfe der KMG, die davon in Sucre, der bolivianischen Wirkungsstätte von Kardinal Joseph Clemens Maurer, ihr Siedlungswerk für wenig begüterte Familien fortführt. Dies wird im Wesentlichen unterstützt von Geldern aus Püttlingen.
Einen besonderen Dank geht an die vielen Helfer, die das Fest tatkräftig unterstützt haben. Ohne ihre fleißigen Hände wäre ein solche Feier der Solidarität mit Sucre nicht möglich.
An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass am Sonntag, dem 28. September 2014 um 17:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Sebastian ein Festkonzert "20 Jahre Kardinal-Maurer-Gesellschaft" stattfindet. Zu diesem Ohrenschmaus laden wir alle Interessierten recht herzlich ein.

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20 Jahre Kardinal-Maurer-Gesellschaft
Hoher Besuch aus Bolivien
Jesús Juárez Párraga, der Erzbischof von Sucre, dem Patenbistum von Trier, war an Pfingsten im Saarland zu Besuch. Er zelebrierte am Pfingstsamstag die hl. Messe zu Ehren des hl. Ludwinus in Mettlach .Aus diesem Grund überbrachte ihm die Kardinal-Maurer-Gesellschaft die Pontifikalien Kardinal Maurers zum Gebrauch während des Festgottesdienstes. Der Erzbischof sprach in der Messe seinen Dank aus und bezog sich in seiner Predigt auf das segensreiche Wirken Maurers in Bolivien.
Bei dieser Gelegenheit lud die Kardinal-Maurer-Gesellschaft Püttlingen den Erzbischof in die Heimatstadt des Kardinals ein. Vereinsvorstand und Gäste empfingen den hohen Besuch im Kloster Hl. Kreuz, dem Sitz des Vereins. In zwangloser Runde entwickelte sich ein reger Gedankenaustausch. Der Erzbischof betonte die großen Verdienste und Leistungen, die die Kardinal-Maurer-Gesellschaft Püttlingen für das Siedlungswerk in Bolivien erbracht hat. Bis heute konnten damit zahlreiche Projekte realisiert werden, so dass mehr als 1300 Häuser bzw. Wohnungen erstellt wurden. Z. Zt. wird der dritte Bauabschnitt von insgesamt 92 Häusern einer Siedlung in Sucre übergeben. Dies kann im Wesentlichen unterstützt von Geldern aus Püttlingen realisiert werden. Den Erwerbern der Häuser wird ein Darlehen gewährt, welches zinslos rückzahlbar ist. Diese Hilfe zur Selbsthilfe bildet das Fundament des Hilfswerks .
Dem hohen Gast wurde erläutert, wie sich die Kardinal-Maurer-Gesellschaft finanziert, aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Benefizveranstaltungen und Erbschaften. Nicht zuletzt lebt der Verein durch das Engagement vieler ehrenamtlicher Mitglieder und Helfer.
Der Besuch endete mit der beiderseitigen Zusicherung, nicht nachzulassen bei den seit vielen Jahren bestehenden Bemühungen um bedürftige Familien in Bolivien.

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Püttlinger Kardinal-Maurer-Gesellschaft in Bolivien
-Siedlungswerk in Sucre wächst kontinuierlich-

Seit 1994 unterstützt die Kardinal-Maurer-Gesellschaft Püttlingen das von Kardinal Josef Clemens Maurer ins Leben gerufene Siedlungswerk "Fundacion Cardenal Maurer" in Sucre (Bolivien). Die Stiftung baut vor Ort kleine Häuser. Die 53 qm großen Gebäude kosten je 9000 US $ (ca.7000 €). Sie werden armen, kinderreichen Familien zur Verfügung gestellt. Die Betroffenen zahlen den Preis für ihre Immobilie zinslos zurück. So fließt immer wieder Geld in die Stiftung. Zusätzlich überweist die Kardinal-Maurer-Gesellschaft regelmäßig große Geldbeträge nach Sucre. Die Mitglieder erwirtschaften dieses Geld mit unterschiedlichen Veranstaltungen, mit ihren Mitgliedsbeiträgen und dem Sammeln von Spenden.
Der langjährige Vorsitzende der Gesellschaft Hans-Walter Bremerich reiste letztes Jahr zusammen mit Paul-Martin Milius nach Bolivien, um sich ein Bild vom Fortgang der Bauarbeiten zu machen. Die Püttlinger konnten bei ihrer Rückkehr von großen Baufortschritten berichten. Zusammen mit den Verantwortlichen hatten sie sowohl bereits bezogene Häuser, als auch Rohbauten besichtigt und waren beeindruckt von der Größe, die das Siedlungswerk inzwischen angenommen hat. Im Moment befinden 94 Häuser im Bau, damit erhöht sich die Zahl, der im Hochland von Bolivien errichteten Einfamilienheime auf 1200. Weitere 120 Baustellen sind bereits erworben.

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